Hausboote am Eilbekkanal
Die Lageplätze der Hausboote im Eilbekkanal liegen nur etwa drei Kilometer entfernt von der Hamburger City, ca. ein Kilometer bis zur Außenalster, in attraktiver Umgebung. Der Eilbekkanal bietet durch die unmittelbar angrenzenden kanalparallelen Straßen und den weitgehend konstanten Wasserstand ähnlich günstige Voraussetzungen für die Hausbooterschließung, wie vergleichbare Standorte in Amsterdam. Wie dort, sollte jeder Lieger unmittelbar von der Straße aus zugänglich sein.
Fünf zwischen den Straßen Lerchenfeld und Finkenau, sowie fünf weitere zwischen Richardstraße und Wagnerstraße.
Der Anschluss der Versorgungsleitungen erfolgt im Anschlusshäuschen, das in baulicher Einheit mit dem für Barmbek vorgeschriebenen Behälter für zwei 120 l Mülltonnen am Zaun zur Uferstraße errichtet wird. Unterirdisch werden hier die Ver- und Entsorgungsleitungen (Wasser, Strom, Medien und Abwasser) von der Strasse eingeführt. Oberirdisch – im Häuschen geschützt – werden Zähler und Sicherungssysteme montiert. Die Leitungen verlassen das Häuschen wiederum unterirdisch und verschwenken unter die Zugangstreppe.
Das Stadtwasser wird druckgleich an das bordeigene Rohrleitungsnetz angeschlossen. Bei Wasseralarm in der Bilge wird die Wasserzuleitung zum Wohnschiff automatisch abgesperrt und die Lenzpumpen gehen in Betrieb. Abwasser wird in einem Hebewerk gesammelt und je nach Anfall automatisch über eine Druckleitung zum Übergabepunkt in die Hamburger Kanalisation gepumpt. Das Hebewerk ist mit zwei alternativ arbeitenden Pumpen ausgestattet.
Auch Gärten mit Sonnenterasse sind möglich
Bericht J.-P. Schmidt
Fotos J.-P. Schmidt
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