Die Backroom Society gibt sich die Ehre
Die Hamburger Society gibt sich die Ehre, und zwar die Backroom Society. Wer jetzt an Mafia und den Paten denkt, liegt falsch. Die Backroom Society ist ein junges Modelabel aus Hamburg, welches Ende des Jahres an den Markt gehen wird. Wir hatten schon jetzt die Möglichkeit, uns einige Stücke aus der kommenden Kollektion anzusehen.
Uns sind gleich die Shirts aus der Kollektion der Hamburger aufgefallen, die durch ihre Druckmotive überzeugen. Die Drucke sind zum Teil an bekannte Motive aus dem Tattoo-Bereich angelehnt, erinnern einen an die 50er und 60er Jahre oder spiegeln wider, dass das junge Team die eine oder andere Partynacht auf der Reeperbahn verbracht hat.
Im Vergleich zu anderen Labels, die bedruckte Shirts herstellen, sind bei Backroom Society viele Designs sehr unauffällig bzw. dezent gestaltet.
Ich habe Phillip, ein Member der Society, darauf angesprochen und ihn gefragt, warum man nicht den Weg von anderen erfolgreichen Labeln wie z.B. Ed Hardy geht und farbenfrohe Designs macht. Die Antwort war so simpel wie einleuchtend
„Wir sind nicht Ed Hardy, wir sind die Backroom Society. Extrem bunte und für unsere Vorstellungen überladene Designs, sind nichts für uns. Wir müssen die Sachen die wir herstellen auch jeder Zeit selber tragen wollen“. Natürlich wollten wir gleich wissen, ob sich die Arbeiten von der Society nur auf Shirts beschränken werden oder wir noch andere Designs zu erwarten haben.Bei dieser Frage fing Phillip leicht zu lächeln an. „Nein, unsere Kollektion wird nicht nur auf Oberteile beschränkt bleiben. Wir arbeiten zurzeit z.B. an einer Denim-Kollektion. Ein anderer Punkt, der mir und den anderen männlichen Membern sehr am Herzen liegt, ist die Unterwäsche-Kollektion für unsere weiblichen Kunden. Das ist ein Projekt an dem ich verstärkt arbeite“.
Zum Abschluss gab es noch eine große Überraschung für uns. Die Backroom Society wird uns in den nächsten Wochen vorab schon mal eine kleine Auswahl an Shirts überlassen, damit wir diese präsentieren können, denn Fotos durften wir in den heiligen Hallen der Society keine machen. Geheimniskrämerei passt zu Ihrem Namen „alles bleibt hinter verschlossenen Türen“. Zusammen mit dieser Ankündigung haben wir auch eine erneute Einladung für einen Besuch erhalten, damit wir auch den Rest der Hamburger Truppe kennenlernen. Dann dürfen wir auch das eine oder andere Foto machen, versprochen……
Backroom-Society.de
Artikel: Jens-Peter Schmidt











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