Slackline ist eine neue Trendsportart, die immer mehr Anhänger findet. Für diesen Sport braucht man nur eine Slackline (ein dünnes Polyamid- oder Polyesterband in einer breite von ca. 25 bis 35mm), die zwischen zwei starke Bäume oder Pfähle gespannt wird. Die Bäume/Pfähle sollten ca. 8 – 10m auseinander stehen, und zwischen ihnen wird die „Slackline“ mittels einer Ratsche in Kniehöhe fest gespannt. Bei Bäumen sollte man darauf achten, dass sie geschützt werden, da ein starker Druck auf die Baumrinde ausgeübt wird. Der Untergrund sollte möglichst weich sein
Wenn das erledigt ist, kann der Spaß beginnen. Es dauert eine Weile, bis man sich auf der Slackline bewegen kann, eine gewisse sportliche Grundfähigkeit ist ein großer Vorteil. Der eine lernt es schneller als der andere, aber nach ein paar Stunden kann man „slacken“.
Beim Slacken gibt es unterschiedliche Formen, die sich aufteilen in z. B.:
Trick, Urban, High, Long, Waterlining.
Beim Tricklining, auch Jumplining genannt, wird die Slackline auf eine kurze Strecke (10-20m) und niedrig (max. 1m) gespannt; wie der Name schon sagt, werden hier Tricks wie Salto oder auf einem Bein stehen etc. gemacht.
Urbanlining kann man, wie auch die Freerunner oder Climber, in der Stadt betreiben.
Longlining ist, wenn die Slackline ca. 40m gespannt wird. Hier sind natürlich wieder ganz andere Begebenheiten, wie Höhe und das Verhalten der Line. Mittlerweile hat man die Entfernung schon auf 100-200m gebracht.
Longlining ist, wenn die Slackline ca. 40m gespannt wird. Hier sind natürlich wieder ganz andere Begebenheiten, wie Höhe und das Verhalten der Line. Mittlerweile hat man die Entfernung schon auf 100-200m gebracht.
Highlining unterscheidet sich schon sehr vom normalen Slacklining. Highlining wird in großer Höhe betrieben; und hier spielen der Wind und die Länge der Line eine besonders große Rolle. Eine absolute Beherrschung der Balance wird gefordert. Das Beherrschen des Aufstehens aus dem Sitzen/Hocken, das Fangen der Line im Falle eines
Gleichgewichtsverlustes sind Voraussetzungen. Auch eine mentale Stärke ist beim Highlining ein absolutes Muss und - wie schon gesagt - eine totale Beherrschung der Slackline.
Also, lieber den Anfang im Garten, Park oder Wald machen - es muss nicht gleich auf einem Gipfel in den Bergen sein.
Viel Erfolg!
http://www.europeanslackline.de.tl/
Fotos und aktive Slackliner:
Elke und ihre Söhne
Artikel Jens-Peter Schmidt
4.Oktober 2011
zurück










Thema kommentieren