Herz / Heart
In der Geschichte des westlichen Tätowierens kommt dem Herz eine besondere Bedeutung zu. Es ist wohl das älteste und am häufigsten anzutreffende Motiv. Durch das nach unten zeigende Dreieck sollte es den Schambereich andeuten, als Zeichen der Weiblichkeit und als Ausdruck romantischer Liebe gelten.
Das Herz-Symbol ist ein Standard-Tattoo und war für mehr als ein Jahrhundert sehr Populär. Für Soldaten des zweiten Weltkrieges war es ein beliebtes Motiv und mit Namen oder Merkmalen versehen eine Erinnerung daran wofür sie kämpften.
Herz früher - das Herz Tattoo Motivstand für den Glauben und die Liebe zu Jesus Christus.
Herz allgemein - heute ist das Herz Motivein Symbol für das Leben und die Liebe.
Herz mit Flamme allgemein - besteht eine Tattoo Vorlage aus einem Herz mit Flammen, bedeutet das so viel wie immer und ewig währende Liebe .
Herz mit Flamme nach oben - dieses Herz Motiv bedeutet Leben und Kraft der Liebe sowie der Hoffnung
Herz mit Flamme nach unten - züngeln die Flammen um ein Herz herum nach unten, so wird damit der Tod und die Vernichtung symbolisiert
Herz brennend mit Musikinstrument - Die Tattoo Bedeutung eines brennenden Herzens in Verbindung mit einem Musikinstrument ist: Man zeigt die Liebe zu dem tätowierten Musikinstrument.
Herz gebrochen - das gebrochene Herz steht für Liebeskummer, Traurigkeit und Schmerz, beispielsweise wegen einer zerbrochenen Liebe.
Herz zerbrochen - gegenüber dem gebrochenen Herz soll das zerbrochene Herz die Liebe und Freundschaft symbolisieren, wenn nämlich die beiden Herz-Hälften bewusst für je einen der beiden Partner steht. Dann nämlich hat der Herz-Träger die zweite Hälfte einem Partner geschenkt.
Herz mit Dolch durchstoßen - zeigt das Motiv ein Herz, das von einem Dolch durchstoßen ist, so bedeutet das Verrat oder Betrug und daraus einen Racheschwur. Meist ging es darum, dass das Herz, also die Liebe, gewaltsam zum Stillstand gebracht worden war.
Herz mit Flügeln - symbolisiert einen freien und fröhlichen Geist.
10.12.2011
Artikel: Jens-Peter Schmidt
Zeichnungen: Jens-Peter Schmidt





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